Die Idee vom Anderland ist am Beginn meiner Freiberuflichkeit in einer Verwechslung geboren: Im Nimmerland von Peter Pan muss man nur an etwas glauben, damit es Wirklichkeit wird – ein Utopia, in dem Wünsche ihre Wirkung haben. Ganz unbelastet ist das neverland heute nicht mehr. So darf es auch bei der Verwechslung bleiben und anderland – supervision & coaching ist mir und meinen Kunden zu einer phantasieanregenden Metapher geworden: Wie geht es, anders zu leben? Eine Utopie zu gestalten aus der heraus die Arbeit mit Menschen ihre Kraft bezieht?

Supervision und Coaching sind nicht nur Beratungssettings, die den Einzelnen entlasten und helfen, berufliche Aufgaben zufriedener zu erfüllen. Beratung hat auch immer mit der Vision des Beratenden zu tun, mit seiner Vorstellung von gelingendem Leben. Und die kann aus meiner Perspektive gar nicht anders als auch politisch sein. Es geht nicht nur darum, dass sich Einzelne besser fühlen und in den Systemen, in denen sie leben und arbeiten, effizienter und angepasster funktionieren. Es geht immer auch um die Arbeit an einer menschlicheren Gesellschaft. Um den täglich neuen Versuch Kooperation und Kontakt zu wagen. Und dazu gehört es auch, hie und da ‚anders‘ zu leben, Position zu beziehen, Profil zu entwickeln und nicht aus Angst zu schweigen.

Das ist die Wurzel meines Unternehmens, in denen ich ihnen Supervision, Coaching und Seelsorge anbiete. Dafür stehe ich – und deshalb stehe ich Idealisten, Gutmenschen, Weltverbesserern und allen anderen Wertschätzern, die mit Menschen arbeiten, zur Seite.

In diesem Geist ist auch mein Logo entstanden:

Sehr klar, sehr einfach. Ein Kreis mit einem Punkt in der Mitte. Wie eine Zielscheibe. Eine Orientierung, die hilft ins Wesentliche zu treffen. Hilfe, den Fokus zu finden und ihn zu bewahren. Manchmal auch die eigene Mitte. Und nicht immer ist es einfach, das Runde mit dem Eckigen, den Kreis mit den Zeilen und Buchstaben in eine gute Balance zu bringen.

Für mich ist es allerdings auch die Erinnerung an ein altes (Pfadfinderinnen-) Wegzeichen: Es markiert die Erfüllung eines Auftrags.

Dem Auftrag meiner Klienten bin ich verpflichtet. Und auch einem Satz, der der Pfadfinderbewegung entstammt und der provokante Motivation für Supervision & Coaching sein kann:

Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als Ihr sie vorgefunden habt.

So irgendwie ist das auch die Wurzel meiner Leidenschaft für Menschen: Hinterlasse die Welt ein bisschen besser als Du sie vorgefunden hast. Schaffe damit eine andere Wirklichkeit, ein Anderland, ein Nimmerland.

In dieser Verwechslung wurde „Anderland Supervision & Coaching“  im Herbst 2011 gegründet und an einer Sache hat sich nichts geändert: An meiner Leidenschaft für eine bessere Welt und meine Überzeugung, dass das tagtäglich all die Menschen, die mit Menschen arbeiten, Wirklichkeit werden lassen.

Warum heißt diese Seite Anderland Supervision?

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