Es gibt eine ganze Reihe Formate für die Bearbeitung von beruflichen und persönlichen Schwierigkeiten.

Der Versuch diese Formate zu trennen bleibt immer unscharf. So sind die folgenden Notizen auch als Holzschnitt und nicht als Abbild der vollen Realität zu verstehen.

Supervision bezieht sich immer auf die Dynamik zwischen Organisation (Träger) – Person (Mitarbeiter) – Klient und auf die zu erfüllenden Aufträge, die fachlichen Standards und die unterschiedlichen beruflichen Rollen. Die Zielperspektive ist die Sicherung und Verbesserung der Qualität der beruflichen Arbeit. (link zu: Wie geht Supervision auf www.anderland-supervision.de)

Im Coaching tritt die Person mit ihren eigenen Zielen und ihrer eigenen Motivation deutlicher in den Vordergrund: Warum tue ich das, was ich da tue auf diese Art und Weise? Was will ich damit erreichen – und wie verträgt sich das mit dem, was mir da von Anderen entgegen gebracht wird?

Fachberatung fokussiert auf die inhaltlichen Themen der Arbeit: Welche fachlichen Standards gibt es und wie können sie angesichts der Realität umgesetzt werden? Hier werden konkrete fachliche Fragen beantwortet. Die Fachberatung braucht einen erfahrenen Experten zu diesem Thema, der seine Feld- und Beratungskompetenz personenzentriert einbringen kann.

Mediation ist das Mittel der Wahl bei Teamkonflikten: In dem strukturierten Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konflikts ist der Mediator der unabhängige „Dritte im Bunde“, der die Konfliktpartner auf ihrem Weg begleitet.

 

Davon zu unterscheiden sind die Bereiche „Training – Ausbildung – Weiterbildung“ und psychotherapeutische Settings zur Selbsterfahrung und Wiederherstellung von Gesundheit.

Die Schulungsformate „Training – Ausbildung – Weiterbildung“ vermitteln grundständiges Wissen und Informationen und haben den Erwerb von Kompetenzen im Blick. Konkrete Fähigkeiten und Fertigkeiten werden erworben und/oder ausgebaut.

Psychotherapeutische Settings stehen – neben der eigentlichen Psychotherapie für Menschen mit psychischen und psychosomatischen Beeinträchtigungen – im Dienst der Selbsterkundung, der Selbsterkenntnis durch das Wissens um unbewusste Motivationen, Muster, Bedürfnisse – um das lebensgeschichtliche Gewordensein.

 

Und schließlich unterstützt die Organisationsentwicklung Menschen darin, ihre Organisation effektiver und humaner zu gestalten – zweckmäßiger und geschmeidiger.

 

Bisher nur im kirchlichen Bereich bekannt bietet die seelsorgende Begleitung einen Raum für offenen Austausch ohne die Notwendigkeit ein Ziel zu formulieren, ohne die Vorstellung, dass es eine Lösung oder gar ein Problem gäbe: Die Begegnung von Menschen, Herzhaut an Herzhaut.

 

Ist Supervision das Richtige für mich?

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